Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Es ist wichtiger denn je, sich gegen den zunehmenden Rechtsruck zu erheben und ihm entschlossen entgegenzutreten.

Am Osterwochenende kam es in Flensburg zu Vorfällen, bei denen mehrere Parteibüros mit Lackfarbe beschmiert und sogar Brandanschläge versucht wurden. Solche Angriffe sind alarmierend und zeigen, wie angespannt die gesellschaftliche Lage inzwischen ist.

Die betroffenen Parteien lassen sich davon jedoch nicht einschüchtern, und genau diese Haltung sollten wir alle einnehmen. Es darf nicht sein, dass Menschen in Angst leben müssen, nur weil sie sich politisch links positionieren oder für eine offene Gesellschaft einstehen.

In einem Land, in dem viele bereits das Gefühl haben, sich für ihre Haltung rechtfertigen zu müssen, läuft grundlegend etwas falsch. Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen.

Rechtsextreme und faschistische Ideologien gewinnen weltweit zunehmend an Raum und Zustimmung. Gleichzeitig wird Hass gegenüber Minderheiten immer häufiger normalisiert, sei es gegen Geflüchtete, queere Menschen oder aufgrund religiöser Zugehörigkeit.

Dem müssen wir entschieden entgegentreten. Und das ist keine Aufgabe „von irgendwem“, das sind wir alle. Du und ich. Wir müssen uns klar positionieren und aktiv für eine Gesellschaft einstehen, in der niemand Angst haben muss, so zu sein, wie die Person ist.

Eine offene, solidarische Zukunft entsteht nicht von selbst. Sie braucht Menschen, die aufstehen und sie verteidigen.

Also, wehrt euch und leistet Widerstand!

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